Bewirtung, Parkgebühr, Porto: Ausgaben ohne Kontobewegung fielen bisher komplett aus der Buchhaltung, weil jede Buchung an einem Bank-Umsatz hing. Unter "Steuern, Transaktionen" legst du jetzt über "Buchung erfassen" eine Ausgabe von Hand an und wählst den Zahlweg Bank, Bar oder privat verauslagt. Bar und privat verauslagt buchen im Buchungsstapel korrekt gegen Privateinlage statt gegen das Bankkonto.
Auf der Belege-Seite hat jeder noch nicht zugeordnete Beleg einen "Buchen"-Button. Der öffnet dasselbe Formular mit den erkannten Werten aus dem Beleg, du prüfst kurz und speicherst.
Bewirtung vollständig belegen
Beim Anlegen einer Bewirtung fragt zeit jetzt alle Pflichtangaben in einem Rutsch ab: Anlass, Teilnehmer, Ort und Tag der Bewirtung. Das Trinkgeld trägst du separat ein, es zählt zum Bewirtungsaufwand, bringt aber keine Vorsteuer. Fehlt der Ort, meldet der Qualitätscheck das vor dem Steuerberater-Export.
Eigenbeleg erzeugen
Für Ausgaben ohne Fremdbeleg erstellt zeit einen Eigenbeleg als PDF, mit Empfänger, Betrag, Datum, Grund und Unterschriftszeile. Hast du unter "Rechnungen, Firmendaten" eine Unterschrift hinterlegt, wird sie eingesetzt. Der Eigenbeleg hängt danach wie jeder andere Beleg an der Buchung und liegt im Steuerberater-Paket.
Neu ist außerdem eine Warnung im Qualitätscheck, wenn Belege hochgeladen, aber keiner Buchung zugeordnet sind. Solche Belege landeten bisher stillschweigend weder in der EÜR noch im Paket.
Belege abgeschlossener Quartale sind geschützt
Ein abgeschlossenes Quartal wird mit einer Prüfsumme versiegelt, die auch die Belege umfasst. Trotzdem ließ sich ein Beleg danach noch anhängen, neu zuordnen oder löschen. Die Prüfsumme stimmte anschließend nicht mehr, das Quartal sah manipuliert aus, ohne dass irgendwo ein Hinweis erschien. zeit lehnt diese Änderungen jetzt ab und sagt dir, welcher Zeitraum abgeschlossen ist.
Eine Ausnahme gibt es bewusst: gleichst du einen alten Kontoauszug ab und die Zahlung fällt in ein abgeschlossenes Quartal, bricht der Abgleich nicht ab. Die Rechnung wird verbucht, nur das PDF wandert nicht mehr in den versiegelten Zeitraum. Der Qualitätscheck vor dem Steuerberater-Export weist die Buchung dann als "Ausgabe ohne Beleg" aus.
Export jetzt auch für ADDISON
Arbeitet deine Kanzlei mit ADDISON statt DATEV, stellst du das unter "Steuern, Export" um. Die Auswahl gilt für den Buchungsstapel, den Rechnungs-Export und das Steuerberater-Paket. Inhaltlich bleiben die Buchungen identisch, ADDISON bekommt nur den Dateinamen, den es erwartet, und die Belege liegen im Paket direkt neben der Buchungsdatei, damit sie beim Import archiviert werden.
Rechnungen überall im selben Fenster
Rechnungen öffneten sich je nach Einstiegspunkt mal als eigene Seite, mal als Fenster über der Liste, und "Bearbeiten" führte entsprechend in zwei verschiedene Formulare, eines mit Schritten und Vorschau, eines ohne. Beide Vollseiten sind weg. Egal ob du eine Rechnung im Dashboard, in der Pipeline, im Projekt oder nach dem Abrechnen anklickst: du bekommst immer dasselbe Fenster und dasselbe Formular. Das gilt auch für Duplizieren, Abschlags- und Schlussrechnung.
Eine Einschränkung dabei: eine einzelne Rechnung hat damit keine eigene Adresse mehr. Alte Lesezeichen auf /rechnungen/123 bringen dich auf die Rechnungsübersicht statt auf eine Fehlerseite.
Drei Felder, die stillschweigend nichts gespeichert haben
Bei drei Feldern verschwand die Eingabe beim Verlassen des Feldes, ohne Fehlermeldung, ohne Hinweis: die Eskalations-Aufgabe in den Journey-Einstellungen, die Projekt-Beschreibung, die du direkt im Projekt bearbeitest, und die Datentyp-Auswahl im Export.
Beim Export war es besonders unangenehm: hast du dort Häkchen entfernt, blieb der Button trotzdem bei "4 Dateien" und du bekamst alles exportiert. Alle drei speichern jetzt, was du eingibst.
Dashboard rechnet Fremdwährung nicht mehr in Euro um
Die Summen auf dem Dashboard zählten Rechnungen und Angebote in Fremdwährung mit, als wären es Euro: eine offene Rechnung über 999 USD landete als 999 € in "Noch offen". Die Beträge sind jetzt reine Euro-Summen, und darunter steht, wie viele offene Rechnungen in Fremdwährung nicht enthalten sind. Die Anzahl der Rechnungen zählt weiterhin alle mit.
Mehrfachauswahl funktioniert wieder
Die Leiste mit "Verschieben nach", "Erledigen" und "Löschen" erschien nicht mehr, sobald du Aufgaben oder Kunden ausgewählt hast. Ausgewählt war alles korrekt, nur die Leiste blieb versteckt, damit waren Sammelaktionen praktisch unerreichbar. Betraf Aufgabenliste, Aufgaben-Board und den Kunden-Workspace.
Aufgaben: runde Auswahl, ruhigeres Abhaken
Im Auswahl-Modus waren die Kästchen eckig, obwohl Aufgaben sonst überall Kreise sind. Jetzt rund. Und beim Abhaken sprang die Liste am Ende um zehn Pixel, weil die verschwindende Karte noch Rahmen und Abstand behielt. Der Rest gleitet jetzt sauber nach oben.
USt-IdNr. prüft sich selbst
Beim Kunden musstest du nach dem Eintragen der USt-IdNr. extra auf "prüfen" klicken. Das passiert jetzt von allein, sobald du mit der Eingabe fertig bist. Du siehst direkt am Feld, woran du bist: grüner Haken mit Prüfdatum, roter Hinweis bei ungültiger Nummer oder falschem Format, und wenn der VIES-Dienst der EU gerade nicht erreichbar ist, ein Hinweis mit Knopf zum erneuten Versuchen.
Einstellungen speichern sich selbst
Im Reiter "Einstellungen" sprangen die Schalter sofort um, gespeichert wurde aber erst mit einem Klick auf "Speichern". Wer einen Schalter umlegte und dann den Reiter wechselte oder das Fenster schloss, verlor die Änderung, ohne dass irgendwo etwas darauf hinwies. Jede Einstellung speichert jetzt für sich, sobald du sie änderst, wie in den Steuer-Einstellungen. Den Speichern-Knopf gibt es nicht mehr.
Der Reiter ist außerdem aufgeräumt. Vorher stand über einem einzelnen Schalter eine Gruppenüberschrift mit eigener Beschreibung, die fast wörtlich wiederholte, was direkt darunter nochmal stand: vier Zeilen Text für eine Einstellung. Jede Zeile ist jetzt ein Titel und eine Erklärung darunter, eine Zwischenüberschrift steht nur noch über den drei E-Mail-Reports. Der Schalter hieß "Aktivieren" und heißt jetzt "Auto-Archivierung", und aus der Oberfläche verschwindet ein "nach X Tagen", bei dem das X wörtlich dastand.
Beim Feld "Tage bis zur Archivierung" ließ sich 1 eintippen, obwohl mindestens 2 verlangt sind; der Fehler kam erst nach dem Speichern. Die Felder, die von einem Schalter abhängen, stehen jetzt sichtbar eingerückt darunter statt gleichrangig daneben.
In "Profil", "Passwort" und "Einstellungen" stand der Name des Reiters dreimal untereinander: im Fenstertitel, im Reiter und nochmal als Überschrift. Die dritte Wiederholung ist weg.
Bedienelemente sehen überall gleich aus
Schalter gab es in zwei Ausführungen: die meisten in der Akzentfarbe der App, fünf in den Einstellungen dagegen blau, mit der Beschriftung auf der anderen Seite. Jetzt tragen alle dieselbe Farbe, und die Beschriftung steht links, der Schalter rechts. In breiten Listen und Leisten, etwa dem Archiv-Schalter über den Boards, bleibt er links, weil man dort Zeilen scannt statt liest.
Auch der Farbwähler neben dem Kundennamen war höher als das Eingabefeld daneben, und Auswahlkarten hatten einen so hellen Rand, dass sie ohne Mauszeiger kaum als Karten zu erkennen waren. Beides sitzt jetzt auf denselben Werten wie die Eingabefelder. Die Abrechnungsart im Projekt steht nebeneinander statt untereinander, und "Festpreis" hat ein Preisschild statt eines Euro-Zeichens bekommen, passend zu Uhr und Kalender daneben.
Formulare aufgeräumt
Lange Formulare zeigen nur noch, was der häufigste Fall braucht. Der Rest sitzt in Klappzeilen, die dir im zugeklappten Zustand sagen, was drinsteht: "Kein Skonto", "USt-ID, Zahlungsziel, Sprache" oder eben der gesetzte Wert. Betrifft die Kundenmaske, das Prüfen von Eingangsrechnungen, die Buchungsdetails und alle vier Rechnungs- und Angebotsformulare.
Im Rechnungsformular steht der Titel jetzt oben statt unter den Daten, die Währung wählst du über drei Karten mit Symbol, und die Steuerschuldumkehr ist eingeklappt, solange du sie nicht brauchst.
Kleinere Korrekturen am Rand: im Projekt konnten Zeiteinträge und Ausgaben gleichzeitig aufgeklappt sein, sobald zu einem Projekt mit reinen Zeiteinträgen später eine Ausgabe dazukam. Und im Qualitätscheck vor dem Steuer-Export hießen alle Schaltflächen gleich, für Screenreader nicht unterscheidbar.
Der Ablauf-Tab der Journey ist neu gebaut
Startpunkt und Abbruchregel standen als zwei nackte Auswahlfelder in einer eigenen Karte über dem Ablauf, der Startpunkt damit doppelt auf der Seite: einmal als Feld, einmal als erster Knoten. Beides bearbeitest du jetzt direkt in dem Knoten, der den Wert anzeigt, im selben Fenster wie einen Schritt.
Der Vorlagen-Auswahl ist weg. Jeder ihrer acht Einträge setzte genau einen Auslöser plus dessen Voreinstellungen, also das, was die Auslöser-Auswahl ohnehin macht. Der erklärende Satz steht jetzt unter dem Startknoten.
Der Ablauf selbst läuft an einer durchgehenden Achse entlang, mit Tagesspalte links und einheitlichen Punkten. Vorher rissen unter dem Start- und über dem Endknoten Lücken auf. Ist noch kein Schritt angelegt, siehst du einen gestrichelten Platzhalter statt eines Absatzes mit Button. Der Schalter "Journey aktiv" klebt am Seitenende, weil er entscheidet, ob alles darüber überhaupt läuft.
Ein paar Bezeichnungen stimmten nicht: "Nach Kundenaktivität" heißt jetzt "Ab letzter Kundenaktivität", "Nach Projektabschluss" heißt "Ab Projekt-Archivierung", weil genau das der Anker ist, und aus "anrechenbar" wird "Abrechenbar", passend zur Kanban-Spalte. Die Abbruchregeln stehen als ganze Sätze da.
MCP-Reiter aufgeräumt
Im Reiter "MCP" war das Widerrufen eines Schlüssels ein roter Textlink, während dieselbe Art Aktion im Konto-Reiter daneben ein richtiger Knopf mit eigener Rückfrage war. Widerrufen, Abbrechen und Bestätigen sind jetzt überall dieselben Knöpfe. Der Umschalter zwischen den beiden Einrichtungs-Varianten stand zweimal fast gleich auf der Seite und sagt jetzt auch Screenreadern, welche Variante gerade ausgewählt ist.